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Satzung Wassersportfreunde 31 e.V. Köln

Stand März 2013

A. Einleitende Bestimmungen

§1 (1) Der Verein führt den Namen ”Wassersportfreunde 31 e.V. Köln” (WSF 31) und hat seinen Sitz in Köln. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.
  (2) Anschrift des Vereins ist die Anschrift des jeweilig amtierenden Geschäftsführers.
  (3) Der Verein ist seit 1931 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen.
(Vereinsregister 43VR 4429)
  (4) Der Verein ist dem Kanuverband NRW und durch diesen dem Deutschen Kanu Verband (DKV) angeschlossen.
  (5) Der Verein ist politisch, wirtschaftlich und konfessionell neutral.
  (6)

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 (1)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des Kanusports. Als Ausgleichsport betreibt er allgemeines Konditionstraining und Ballsport. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.

  (2)

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  (3)

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 (1)

Der Verein besteht aus:
1. aktiven Mitgliedern
2. inaktiven Mitgliedern
3. Gastmitgliedern
4. fördernden Mitgliedern.

  (2)

Jeder kann Mitglied des Vereins werden, Jugendliche bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

  (3)

Inaktives Mitglied wird derjenige, dem es aus Gesundheits-und Altersgründen nicht mehr möglich ist, aktiv Sport zu betreiben, bzw. wer im Sportjahr nicht an mindestens vier Gemeinschaftsfahrten teilgenommen hat.

  (4)

Der Mitgliedschaft geht eine mindestens 12-monatige Anwartschaft voraus, während der das Gastmitglied alle Rechte - außer Stimmrecht -und Pflichten der anderen Mitglieder hat. Über die vorläufige Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Die endgültige Aufnahme erfolgt in der jeweils nächsten Mitgliederversammlung, wenn mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder zustimmen. Bei der Abstimmung sind die aufzunehmenden Mitglieder nicht anwesend. Aufnahme bzw. Ablehnung muß dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt werden.

  (5)

Fördernde Mitglieder werden durch den Vorstand aufgenommen. Sie haben das Recht an allen geselligen und sportlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie leisten mindestens 1/3 der Beitragszahlung eines anderen erwachsenen Mitglieds. Andere Rechte und Pflichten bestehen nicht.

§4  

Die Vereinssatzung ist für jedes Mitglied bindend.

§5  

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab 18 Jahren, ausgenommen Gastmitglieder, jedoch in Sportfragen nur die aktiven, soweit die Abstimmung keine finanziellen Folgen hat.

§6  

Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Abmeldung mit einmonatiger Kündigungsfrist zum Ende des Kalenderjahres. Alle Vereinsembleme, Abzeichen, Schlüssel und Ausweise sind kostenlos zurückzugeben.

§7  

Mit der Austrittserklärung erlöschen alle Ansprüche an den Verein.

§8  

Ausschluß

  (1)

Auf Antrag der Mitglieder oder des Vorstands kann ein Mitglied
ausgeschlossen werden, wenn folgende Ausschlußgründe vorliegen

- Gröblicher Verstoß gegen den Verein, dessen Anordnungen und das Vereinsinteresse
- Schwere Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins
- Gröblicher Verstoß gegen die Vereinskameradschaft
- Nichtbezahlung der Beiträge trotz vorheriger Mahnung

  (2)

Über den Ausschluß entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Dem Mitglied ist ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben. Die Abstimmung erfolgt nach der Aussprache geheim.

  (3)

Ein Ehrenrat, bestehend aus 4 Mitgliedern, die ebenfalls auf der Jahreshauptversammlung für ein Jahr gewählt werden, ist vom Vorstand nach eigenem Ermessen oder auf gemeinsamen Antrag von mindestens 5 Mitgliedern einzuberufen, wenn Streitigkeiten innerhalb des Vereins geschlichtet werden sollen.

§9  

Die Höhe der Vereinsbeiträge wird durch eine beschlußfähige Versammlung festgesetzt; ebenso die Höhe der Aufnahmegebühr. Die Beiträge sind bis zum 10. eines jeden Monats zu zahlen.

 

B. Die Organe des Vereins

§10 (1) Die Organe des Vereins sind
a) der Vereinsvorstand
b) die ordentliche Mitgliederversammlung
  (2) An Vorstandssitzungen können Mitglieder teilnehmen. Es kann jedoch mit 2/3 Mehrheit des Vorstands Ausschluß beschlossen werden. Zur Mitgliederversammlung können Referenten eingeladen werden.
 

C. Der Vorstand

§11 (1) Der Vorstand besteht aus:
1. dem Vorsitzenden
2. dem 2.Vorsitzenden
3. dem Geschäftsführer
4. dem Kassierer
5. der Vorstand wird für den sportlichen Bereich erweitert um die Fachwarte: Wander-, Slalom-, Ballsport- und Sozialwart
6. der Jugendwartin und dem Jugendwart
7. dem Platz- und Bootshauswart.
  (2) Der Vorstand im Sinne des BGB § 26 sind der Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Kassierer. DieVorstandsmitglieder vertreten sich gegenseitig. Die Belange der Jugend werden in der Rahmenjugendordnung im Anhang geregelt.
  (3) Außerordentliche Ausgaben bis 5000 Euro, ohne Kreditaufnahme, kann der Vorstand beschliessen, darüber hinaus gehende nur die Mitgliederversammlung.
  (4) Bauliche Veränderungen in und am Bootshaus und dem Vereinsgelände werden den Mitgliedern 14 Tage vorher durch Aushang bekanntgegeben. Einsprüche müssen innerhalb einer Woche erfolgen.
§12 (1) Der Vorstand vertritt den Verein nach außen, leitet seine Geschäfte, beruft Versammlungen ein, verwaltet das Vereinsvermögen und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch.
  (2) Jedes Vorstandsmitglied ist verpflichtet, dem Vorsitzenden jederzeit Einsicht in seine Geschäftsführung zu gestatten.
§13   Wahl des Vorstands
  (1) Der Vorstand im Sinne des BGB § 26 wird für zwei Jahre, alle anderen werden für ein Jahr gewählt.
  (2)

Die Mitglieder des Vorstandes müssen in gesonderten Wahlgängen gewählt werden.

  (3) Die Wahlen erfolgen auf Antrag geheim.
  (4) Bei den Wahlen entscheidet die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Wird diese nicht erreicht, so findet eine Stichwahl unter den beiden stimmenstärksten Kandidaten statt. Erst beim 3. Wahlgang entscheidet die einfache Mehrheit.
  (5) Ein Wahlgang ist ungültig, wenn mehr als die Hälfte der Stimmen ungültig oder Enthaltungen sind und muß somit wiederholt werden.
§14  

Jedes Mitglied von 16 bis 65 Jahren ist zur Arbeit von 5 Stunden im Jahr am Vereinsgut verpflichtet. Ein Beauftragter des Vorstandes führt über die geleistete Arbeit Buch. Erst wenn alle Stunden abgegolten sind, darf eine neue Serie angesetzt werden.

Die Mitglieder haben die Möglichkeit, sich vertreten zu lassen.

Der Vorstand ist in Verbindung mit dem Ehrenrat ohne Mitgliederversammlung berechtigt, solche Mitlieder aus dem Verein auszuschließen, die trotz zweimaliger Mahnung ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind.

§15  

Vorstandssitzungen

Für die Beschlußfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens ¾ aller Vorstandsmitglieder erforderlich.

Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefaßt.

§16   Ausscheiden aus dem Vorstand
  (1) Scheidet ein geschäftsführendes Mitglied aus dem Vorstand aus, so muß innerhalb von 6 Wochen eine Neuwahl durch eine Mitgliederversammlung erfolgen; scheiden mindestens zwei Mitglieder aus, so muß innerhalb von 6 Wochen eine Neuwahl des gesamten Vorstandes erfolgen.
  (2)

Die Vorstandsmitglieder können auf einer Mitgliederversammlung durch ein konstruktives Mißtrauensvotum abgewählt werden.

 

D. Die Mitgliederversammlung

§17  

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet im November jeden Jahres statt. Sie muß mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand schriftlich einberufen werden. Mit der Einladung wird der Kassenbericht versandt.

§18   Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muß enthalten:
1. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
2. Bestätigung von Neuaufnahmen
3. Berichte des Vorstandes mit Kassenbericht
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zu 3. und 4.
6. Wahl des Wahlleiters
7. Entlastung des Vorstandes
8. Neuwahl des Vorstandes
9. Bestätigung der Jugendwartin und des Jugendwartes
10. Behandlung vorliegender Anträge
11. Festlegung des Vereinsbeitrages
12. Verschiedenes
§19   Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens 20% der Mitglieder oder der Vorstand dies verlangen.
§20 (1) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist und mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder zu Beginn anwesend sind. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, muß mit gleichen Fristen eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden. Diese ist immer beschlußfähig.
  (2)

Anträge zur Satzungsänderung müssen 21 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand vorliegen und zur Mitgliederversammlung verschickt werden. Die Ankündigung zur Mitgliederversammlung muß 6 Wochen vorher erfolgen.

  (3) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt. Enthaltungen zählen als nicht abgegebene Stimmen.
  (4) Stimmübertragung ist unzulässig.
  (5)

Das Protokoll der Versammlung wird vom Geschäftsführer geführt. Es muß vom Geschäftsführer und vom Vorsitzenden unterzeichnet werden und innerhalb von 6 Wochen an alle Mitglieder verschickt werden.

 

E. Schlußbestimmungen

§21   Satzungsänderungen können nur mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Jede Änderung der Satzung hat der Vorstand sofort zwecks Erlangung der rechtlichen Wirksamkeit in das Vereinsregister eintragen zu lassen.
§22   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, ausgenommen bestehende Darlehensverträge.
§23  

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§24   Auflösung oder Aufhebung des Vereins
  (1) Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck schriftlich einberufenen Versammlung mit 2/3 aller nach § 5 stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
  (2)

Ein vorhandenes Vereinsvermögen fällt - soweit es die Mitgliederdarlehen übersteigt - dem Bezirk Köln-Bonn-Aachen e.V. im Kanuverband NRW e.V. zu.

§25   Im Falle der Nichtigkeit eines der vorgenannten Paragraphen wird nicht die gesamte Satzung nichtig.
§26   Die Satzung tritt mit ihrer Annahme am 25.4.1977 in Kraft.
    Anmerkung:
Die letzte gültige Fassung wurde in das Vereinsregister 43VR 4429 des Amtsgerichts Köln eingetragen.