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Start Sportnachrichten Kanuslalom Eitorf Rennbericht 2010

Eitorf Rennbericht 2010

32. Eitorfer Kanuslalom 20./21.3.2010

Mittlerweile ist es in Deutschland schon Tradition, dass mit dem Eitorfer Kanuslalom die Wettkampfsaison eröffnet wird. Seit einigen Jahren gehören leider auch der Kampf gegen  launische Wetterkapriolen zum festen Bestandteil unserer Regatta. Diesmal haben  alle Mitglieder sowohl ihren Teller nicht aufgegessen als auch vergessen, im Kölner Dom Kerzen aufzustellen. Nach dem langem Winter zeigte sich zwar ein paar Tage vor dem Rennen endlich der Frühling, sogar das Aufbau-Team hatte am Freitag noch trockenes und mildes Wetter. Pünktlich zum ersten Start kamen dann die Wolken und immer wieder Regen. Als wollte uns das Wetter eine lange Nase zeigen, wurde es dann ab Montag wieder frühlingshaft schön.


 

Auf unsere Initiative hin haben sich auch mehrerer Ausrichter entschlossen, einen neuen Satz moderner Startnummern gemeinsam anzuschaffen. Ein teurer Spaß, aber angesichts der über 3 Jahrzehnte alten Nummern des Bezirks IV eine absolut notwendige Maßnahme. Sportler, Kampfrichter und Zeitnehmer waren jedenfalls über die Funktionalität genauso begeistert wie unsere fleißigen Damen beim Sortieren, Waschen und Trocknen. So paddelt man im Jahre 2010, auch wenn der Vorstand des Bezirks IV dies anders sieht und eine Beteiligung an den Kosten ablehnt. Schade!

Am Samstag, pünktlich um 13.30 Uhr schickte Starter Josef Niklas den ersten Sportler auf die Strecke. Bereits am Samstag abend wurden die Rennen des Tages dann geehrt um die Siegerehrung am Sonntag nicht endlos lang werden zu lassen. In der Nacht zum Sonntag ließ dann ergiebiger Dauerregen den Pegel der Sieg zunächst noch moderat, ab Sonntag vormittag jedoch immer rascher ansteigen. Schon früh war klar, dass spätestens zum Mittag die Strecke beginnt im wahrsten Sinne des Wortes „abzusaufen“. So entschieden Wettkampfleiter Rolf Pohlen, Organisationsleiter Otto Küpper und Hauptschiedsrichter Klaus Meyer  aus Bergheim die Mittagspause zu streichen und nur noch einen Mannschaftslauf zu starten. Ein Wettlauf mit dem nun kräftig steigendem Wasser begann, den wir nur ganz knapp gewinnen konnten.

Nur noch 1 –2 cm Reserve blieben uns, um den Wettkampf letztlich doch noch regulär und sportlich zu Ende bringen zu können.

Als es dann auch noch gelang, die Strecke trockenen Fußes unter tatkräftiger Hilfe vieler Mitglieder abzubauen und selbst den letzten festgefahrenen Wohnwagen von der Wiese zu schieben, waren alle Beteiligten doch noch zufrieden. 

Für 2011 wünschen wir uns natürlich wieder so zahlreiche Vereine und Sportler an den Start wie in 2010, aber dann endlich mal mit schönem Wetter !

Die tollen Platzierungen unserer Sportler:

Weibliche Schüler B Kajak (10-12 Jahre)

Samstag:

1. Platz Maren Lutz

3. Platz Alina Hepp

4. Platz Kristina Scheuß

9. Platz Greta Pohlen

Sonntag:

1. Platz Maren Lutz

3. Platz Alina Hepp

4. Platz Kristina Scheuß

10. Platz Greta Pohlen

Weibliche Schüler A Kajak (13-14 Jahre)

Samstag:

1. Platz Eva Pohlen

10. Platz Linda Wülfrath

11. Platz Anna Bohn

Sonntag:

2. Platz Eva Pohlen

13. Platz Anna Bohn

14. Platz Linda Wülfrath

Männliche Schüler A Kajak (13-14 Jahre)

Samstag:

1. Platz Timon Lutz

20. Platz Kaspar Bohn

Sonntag:

1. Platz Timon Lutz

10. Platz Kaspar Bohn

Weibliche Schüler C Kajak (7-9 Jahre)

Samstag

2. Platz Miriam Scheuß

Sonntag:

2. Platz Miriam Scheuß

Schüler Canadier CII B (10-12 Jahre)

1.Platz Maren Lutz – Alina Hepp

Alle Jungs geschlagen, super!

Herren Kajak Senioren C:

2. Platz Rolf Pohlen

Herren Kajak Senioren B:

10 Platz Oliver Hepp

Damen Kajak Senioren B:

2. Platz Martina Rübhausen

Weibliche Schüler Kajak Mannschaft:

2. Platz Eva Pohlen – Maren Lutz – Alina Hepp

5 Platz Kristina Scheuß – Miriam Scheuß – Linda Wülfrath

Wettkampfleiter Rolf Pohlen und sein Team hatten im Vorfeld viel gearbeitet, um die Abläufe in Eitorf noch zu verbessern. Andreas Breidbach, Helmut Wülfrath, Andreas Scheuß, Michael Lutz und Oliver Hepp konzipierten die Lichtschranken komplett neu und optimierten Telefonanlage und Zeitnahme. In weiser Voraussicht auf hohen Wasserpegel wurden auch die Torstangen auf die erlaubte Länge gekürzt und neu lackiert.

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